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Kontext. Die Bestände von Rutilus kutum im Kaspischen Meer haben aufgrund verstärkten Fischens und umweltbedingter Stressfaktoren langfristige Rückgänge erlebt. Trotz ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutung wurde über einen längeren Zeitraum keine integrative Bewertung der Populationsdynamik durchgeführt. Ziele. Ziel war es, den Status und die Produktivität der R. kutum Bestände über drei Jahrzehnte hinweg mithilfe biologischer Indikatoren und umweltbedingter Treiber zu bewerten und adaptive Fischereimanagementstrategien zu informieren. Methoden. Biologische Daten wurden analysiert, um Wachstumsparameter, Sterberaten und Erntestufen zu schätzen. Eine neuartige Anwendung von Generalisierten Additiven Modellen wurde genutzt, um Rekrutierungsbeziehungen mit der Temperatur des Meerwassers, dem Meeresspiegel, marinen Hitzewellen und Besatzfreisetzungen zu bewerten. Wichtige Ergebnisse. Die Erntequoten überschritten häufig 0,5, was auf einen nicht nachhaltigen Fischereidruck hinweist. Die Länge bei 50 % Fang nahm unter die Reifegrenze ab, was die Verwundbarkeit von Jungfischen erhöhte. Bis 2021 war die Häufigkeit auf weniger als ein Drittel des Niveaus von 2006 gefallen. GAMs erklärten 72,8 % der Rekrutierungsvariation und zeigten starke nichtlineare Assoziationen mit Umweltvariablen und Besatzausgaben. Der Bestandszustand wurde nur in einem Jahr als „gut“ bewertet. Schlussfolgerungen. Klimavariabilität hat erhebliche Auswirkungen auf die Bestandsproduktivität, während Überfischung weiterhin die Resilienz der Population untergräbt. Implikationen. Diese Ergebnisse unterstützen die Notwendigkeit von ökosystembasierten, adaptiven Managementansätzen, die Umweltvariabilität integrieren und die Ausbeutung regulieren, um die Bestände von R. kutum zu erhalten.
Fazli et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.