Zusammenfassung Das E (xtended) P (rojection) P (rinciple) (insbesondere in seiner Funktion als bewegungsauslösende Eigenschaft in bestimmten syntaktischen Köpfen) war seit Mitte der 1990er Jahre ein Dorn im Auge der Minimalisten. Kürzlich wurde im Kontext von Versuchen, syntaktische Mechanismen auf ihren minimalen Ausdruck zu reduzieren, die generative Operation Merge als ungeordnete Mengengestaltung („Simplest Merge“) definiert, und das EPP wurde zugunsten von Bedingungen über Labeling, die phrasale Bewegung erzwingen, um ‚Symmetriepunkte‘ aufzulösen, für tot erklärt. Dieser Artikel vergleicht mehrere theoretische Analysen und zeigt, dass sehr einfache Fälle von XP, YP-Kopularkonstruktionen im Spanischen alle Anforderungen für Labeling erfüllen, ohne dass auf Internal Merge (IM) zurückgegriffen werden muss. Daher, wenn es IM eines DP gibt, muss es aus anderen Gründen als dem Labeling motiviert sein. Sobald ein solcher Grund existiert, wird die Eliminierung des EPP aus Labeling-Gründen fragwürdig.
Diego Gabriel Krivochen (Mon,) hat diese Frage untersucht.