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Autismus-Spektrum-Störungen (ASDs) sind häufige und klinisch heterogene neurodevelopmentale Störungen. Gastrointestinale Störungen und assoziierte Symptome werden häufig bei Personen mit ASDs berichtet, aber wichtige Fragen wie die Prävalenz und die beste Behandlung dieser Zustände sind unvollständig verstanden. Eine zentrale Schwierigkeit bei der Erkennung und Charakterisierung gastrointestinaler Dysfunktionen bei ASDs sind die Kommunikationsschwierigkeiten, die viele betroffene Personen erleben. Ein multidisziplinäres Gremium hat die medizinische Literatur überprüft, um evidenzbasierte Empfehlungen für die diagnostische Evaluierung und das Management gastrointestinaler Probleme in dieser Patientengruppe zu erstellen. Das Gremium kam zu dem Schluss, dass evidenzbasierte Empfehlungen noch nicht verfügbar sind. Die Expertenmeinung des Gremiums war, dass Personen mit ASDs die gleiche Sorgfalt und den gleichen Standard in der diagnostischen Abklärung und Behandlung von gastrointestinalen Problemen verdienen, wie sie für Patienten ohne ASDs gelten sollten. Betreuungspersonen sollten sich bewusst sein, dass problematische Verhaltensweisen bei Patienten mit ASDs das Haupt- oder alleinige Symptom der zugrunde liegenden Erkrankung, einschließlich einiger gastrointestinaler Störungen, sein können. Für diese Patienten kann die Integration von verhaltensbezogener und medizinischer Versorgung am vorteilhaftesten sein. Zukünftige Forschungsprioritäten werden identifiziert, um unser Verständnis und Management von gastrointestinalen Störungen bei Personen mit ASDs voranzubringen.
Buie et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.