Die Stickerei aus Daye im östlichen Hubei und die Volkstickerei aus Jingzhou in Jianghan sind beide wichtige immaterielle Kulturerben Chinas, die reichhaltige regionale kulturelle Informationen tragen, aber sich in ihrem visuellen Ausdruck unterscheiden. Diese Studie zielt darauf ab, die Unterschiede in den visuellen Kulturgenen dieser beiden Stickereien zu klären und warum diese Merkmale entstanden sind. Durch die Überprüfung historischer Materialien und Felduntersuchungen vergleicht die Studie spezifisch ihre Darstellungen in Schlüsselbereichen wie Themen und Mustern, Handwerkstechniken und der Anwendung von Farben und Motiven. Die Forschung ergab, dass die visuellen Gene der Daye-Stickerei in ihrem Hintergrund der "Bergbau- und Metallurgiekultur" verwurzelt sind, wobei robuste, pragmatische und ordentliche ästhetische Merkmale präsentiert werden. Die Muster sind meist geometrisch und abstrakt, die Farben lebhaft und voll, und die Kompositionen betonen Symmetrie und Balance und spiegeln das logische Erbe industrieller Produktion wider. Im Gegensatz dazu erbt die Jingzhou-Stickerei die geheimnisvollen, romantischen und lebhaften Gene der "Reisanbau-Chu-Kultur", mit Mustern, die von mythologischen Motiven und natürlicher Bildsprache dominiert werden, Farben, die antik und elegant sind, und Kompositionen, die Flüssigkeit und Rhythmus anstreben und die Lebensphilosophie der agrarischen Zivilisation verkörpern. Dieser Unterschied ist im Wesentlichen ein tiefgehender Abdruck der unterschiedlichen geografischen Umgebungen, wirtschaftlichen Formen, sozialen Strukturen und Glaubenssysteme der beiden Regionen auf die visuelle Kultur. Diese Studie bietet ein typisches Beispiel zum Verständnis der inneren Vielfalt der regionalen Kultur von Hubei und bietet eine theoretische Grundlage für den differenzierten Schutz und die innovative Transformation dieser beiden Arten des immateriellen Kulturerbes.
Yun et al. (2025) untersuchten diese Frage.
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