Wir berichten über einen Fall eines Mannes in den 70ern mit paroxysmaler Vorhofflimmern, der nach intravenöser Thrombolyse (IVT) wegen eines akuten ischämischen Schlaganfalls eine akute Ischämie des Oberarms entwickelte. Der Patient präsentierte sich mit einer Schwäche auf der linken Seite und wurde mit Alteplase behandelt, nach der er eine Ischämie im linken Arm erlebte. Bildgebende Verfahren zeigten eine Okklusion der linken axillaren Arterie und einen Thrombus im linken Vorhofohr, was auf eine Embolisierung hindeutet. Eine gleichzeitige mechanische Thrombektomie wurde sowohl für die intrakraniellen als auch die axillaren Arterienokklusionen durchgeführt, wodurch die Durchblutung erfolgreich wiederhergestellt wurde. Dieser Fall hebt das Risiko thromboembolischer Komplikationen nach IVT hervor und zeigt, dass Geräte, die für die intrakranielle Thrombektomie verwendet werden, effektiv für die Embolektomie der peripheren Arterie eingesetzt werden können. Er betont die Notwendigkeit einer frühen Erkennung, fortschrittlicher Bildgebung und einer schnellen Intervention, um die Patientenprognosen zu optimieren.
Goud et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.