Dieses Papier untersucht den aktuellen Stand neuartiger Biomarker beim Diabetes mellitus (DM), mit besonderem Fokus auf aufkommende Kandidaten und ihre Rolle in der Frühdiagnose, Überwachung des Krankheitsverlaufs, Risikostratifizierung und Behandlung von Komplikationen. Angesichts der weltweiten Prävalenz von DM und seiner komplexen Pathophysiologie ist die Identifizierung verlässlicher Biomarker entscheidend zur Optimierung von Präventionsstrategien und personalisierten Behandlungsansätzen. Diese Übersichtsarbeit hebt die Verschiebung von traditionellen glykämischen Markern, die trotz ihrer klinischen Nützlichkeit begrenzt sind, hin zu einem breiteren Spektrum neuartiger Biomarker hervor, die die komplexe Pathophysiologie des DM genauer widerspiegeln. Zusätzlich zu konventionellen Messgrößen liefern Entzündungs- und oxidative Stressmediatoren sowie genetische und epigenetische Regulatoren einen zusätzlichen prädiktiven Wert für Krankheitsanfälligkeit, Progression und Komplikationen. Jüngste Forschungen identifizierten neuartige Biomarker wie Adiponectin, Adropin, Netrin-1, α-Hydroxybutyrat, Fetuin-A, Lipoprotein(a) und Lysophosphatidylcholin, die frühe metabolische Ungleichgewichte detektieren und mechanistische Verbindungen zu Insulinresistenz, β-Zell-Dysfunktion und Gefäßschädigung aufzeigen. Ihre Integration in Multimarker-Panels birgt besonderes Potenzial für die Präzisionsmedizin, indem sie maßgeschneiderte Prävention, gezielte Therapie und verbesserte Ergebnisse für Personen mit Prädiabetes und DM unterstützt.
Entuc et al. (Mon,) haben diese Fragestellung untersucht.
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