Die Alzheimer-Krankheit (AD) ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die durch eine verringerte Clearance von Amyloid-beta (Aβ), eine verstärkte Aβ-Aggregation, ein erhöhtes Risiko von amyloid-assoziierten bildgebenden Anomalien (ARIA) und eine Dysfunktion der Blut-Hirn-Schranke (BBB) gekennzeichnet ist. Das APOE4-Allel, welches der Hauptgenetische Risikofaktor für AD ist, trägt stark zu diesen Symptomen bei. Diese Übersichtsarbeit behandelt die Beziehung zwischen dem APOE4-Status und der Wirksamkeit von FDA-zugelassenen monoklonalen Antikörper-(mAb)-Therapien, namentlich Aducanumab, Lecanemab und Donanemab. In mehreren klinischen Studien wiesen APOE4-Träger höhere Raten von ARIA-E und ARIA-H im Vergleich zu Nicht-Trägern auf. Während die Therapien oft biomarkerbezogene Endpunkte (d.h. verringerte Amyloidwerte) erreichten, wurden die Vorteile nur bei frühzeitiger und milder AD beobachtet, und die kognitiven Vorteile waren oft marginal. In Zukunft könnten experimentelle, auf apoE4 ausgerichtete Immuntherapien die Belastung durch APOE4-bezogene Pathologie verringern. Das Feld wandelt sich hin zu einem integrierteren Ansatz, der sich auf frühere Interventionen, biomarker-gesteuerte Präzisionsbehandlungen und verbesserte Medikamentenabgabesysteme, wie subcutane Injektionen, rezeptorvermittelten Transport und Antikörper mit verbesserter BBB-Penetration, konzentriert. Derzeit stehen hohe Behandlungskosten, eingeschränkte Zugänglichkeit und strenge Zulassungskriterien als Hindernisse für die Behandlung gegenüber. Durch die Integration des APOE4-Genotyps in die Therapieplanung und die Fokussierung auf krankheitsstadien-spezifische Ansätze könnte eine sicherere und effektivere Behandlung der AD erreicht werden.
Higgins et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.