Hintergrund: Dengue-Fieber bleibt eine wichtige globale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit, insbesondere in endemischen Regionen, aufgrund seiner komplexen klinischen Präsentation, diagnostischen Einschränkungen, sich entwickelnden Epidemiologie und immunpathogenen Mechanismen wie der Antikörper-abhängigen Verstärkung (ADE). Trotz Fortschritten bleibt die Integration von klinischer Versorgung, Diagnostik, Transfusionspraktiken, Vektorkontrolle und Gesundheitssystemen begrenzt. Ziel: Diese Übersicht soll die aktuellen Erkenntnisse zum Dengue-Management durch die Integration von klinischen, diagnostischen, transfusionsmedizinischen und gesundheitspolitischen Bereichen zusammenfassen, persistierende Lücken hervorheben und koordinierte, multidisziplinäre Reaktionsstrategien vorschlagen. Methoden: Es wurde eine narrative Überprüfung unter Verwendung von begutachteter englischsprachiger Literatur durchgeführt, die zwischen 2018 und 2025 veröffentlicht wurde. Durchsuchte Datenbanken umfassten PubMed, Scopus, Web of Science und Google Scholar. Suchbegriffe beinhalteten „Dengue-Diagnose“, „Transfusionsmanagement“, „Vektorkontrolle“ und „gesundheitliche Intervention“. Insgesamt wurden 30 Studien ausgewählt, die für diagnostische Praktiken, Transfusionsstrategien, Vektorkontrolle und systemische Gesundheitsreaktionen relevant waren. Thematische Synthese und Qualitätsbewertung wurden angewendet. Ergebnisse: Die Ergebnisse bestätigen, dass ADE zur erhöhten viralen Replikation und Schwere beiträgt, was die Notwendigkeit einer individualisierten Flüssigkeitsversorgung und evidenzbasierter Transfusionsprotokolle hervorhebt. Schnelle diagnostische Tests und Biomarker wie C-reaktives Protein und IPF% erleichtern die frühzeitige Erkennung von schwerem Dengue, werden jedoch nicht ausreichend genutzt. Thrombozytentransfusionen werden inkonsistent angewendet, oft ohne standardisierte klinische Kriterien. Integrierte Vektorkontrollstrategien, einschließlich Wolbachia-infizierter Mücken, und Ansätze zur Einbindung der Gemeinschaft zeigen Wirksamkeit, obwohl pandemiebedingte Störungen und schlechte interagentische Koordination ihre Auswirkungen einschränken. Kosten-Nutzen-Analysen unterstützen kombinierte Impf- und Vektorinterventionen für eine optimale Krankheitsreduktion. Fazit: Diese Übersicht hebt die Notwendigkeit eines vereinten, systembasierten Ansatzes für das Dengue-Management hervor. Durch die Integration klinischer Stadien, Diagnostik, Transfusionsprotokolle, Vektorkontrolle und gesundheitlicher Rahmenbedingungen können Antworten auf Dengue-Ausbrüche erheblich gestärkt werden. Multidisziplinäre Koordination, verhaltensorientierte Gesundheitsstrategien und nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit sind entscheidend, um die Einsatzbereitschaft zu verbessern und die globale Last von Dengue zu reduzieren.
Alanazi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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