Um die Deformationsmechanismen der MnCuNiFe-Legierung unter dynamischer Deformation zu verstehen, werden die Mikrostruktureigenschaften bei Dehnraten von bis zu 300 s−1 mit Hilfe von Elektronenrückstreu-Diffraction (EBSD), Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) und Röntgendiffraktion (XRD) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die dynamische Deformation der Legierung durch das Cowper-Symonds-Konstitutivmodell DIF = 1 + (/637)^{1/2} · 08 beschrieben werden kann, welches vergleichbar mit der Reaktion von Stählen ist, die durch Versetzungsdämpfung gesteuert wird. Es zeigt sich, dass die gesamte Versetzungsdichte mit der Dehnrate korreliert. Die Dichte der geometrisch notwendigen Versetzungen (GNDs) nimmt progressiv mit der Dehnrate zu, während die Dichte der statistisch gespeicherten Versetzungen (SSDs) eine andere Variationsneigung aufweist. Zwillingsbildung induziert die Drehung der Gleitebene, was zu einer Reduktion des Schmid-Faktors führt, der die Versetzungsbewegung erheblich behindert. Es wird vorgeschlagen, dass die anfängliche Schwingungsdämpfung auf Versetzungsdämpfung zurückzuführen ist, und die zwillingsinduzierte Drehung der Zwillingsebene sowie die Ablenkung des (111) Gleitsystems mildert die Fluktuationen nachfolgender Spannungswellen. Die im Papier vorgeschlagenen Gleichungen sind entscheidend für die Vorhersage des dynamischen Verhaltens dieser MnCuNiFe-Legierung.
Cui et al. (Mon,) studierten diese Frage.