Zusammenfassung. Seit 1994 werden Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylisomere (BTEX) in der Außenluft in Dübendorf (DUE) im städtischen Umland von Zürich in der Schweiz überwacht. Insgesamt sind die BTEX-Konzentrationen in der Außenluft in DUE um bis zu 89 % gesunken, was insbesondere auf die Einführung von Vorschriften zur Luftqualität zurückzuführen ist, wie etwa die Begrenzung der Benzolkonzentrationen im Kraftstoff oder die Einführung der Anreizsteuer auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) im Jahr 2000 in der Schweiz. Während BTEX 1994 eine der Hauptklassen flüchtiger organischer Verbindungen darstellte (33 % der gesamten nicht-methanischen Kohlenwasserstoffe (NMHC)), ist der BTEX-Anteil an den gesamten NMHC bis 2024 signifikant auf 6,3 % gesunken. Vor 2000 waren die Emissionen des Verkehrstransports die dominante Quelle für BTEX in der Außenluft mit einem Toluol-zu-Benzol-(T : B)-Verhältnis von 2,4 ± 0,1. Seit 2000 ist der Anteil der Fahrzeugemissionen an den Toluolkonzentrationen in der Außenluft in DUE während des Sommers von 82 % auf 65 % gesunken, wobei der verbleibende Anteil aus Lösemittel-Emissionen stammt. Da BTEX wichtige Vorläufer für Ozon und sekundäre organische Aerosole (SOA) sind, wurden die Langzeitmessungen in Dübendorf mit VOC-Daten von der städtischen Hintergrundstation Kaserne Zürich ergänzt, um den Beitrag von BTEX zur Zusammensetzung der VOC in der Außenluft zu bewerten. Während der BTEX-Beitrag zum Ozonbildungs-Potenzial (OFP) von 25 % im Jahr 2005 auf 8 % im Jahr 2024 gesunken ist, bleibt ihr relativer Beitrag zum SOA-Bildungspotenzial hoch und trägt 80 % zum SOA-Bildungspotenzial der insgesamt in Zürich gemessenen VOCs im Jahr 2024 bei.
Bras et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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