Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht, wie migrantische sunnitische Imame in Athen, Griechenland, ihre Identität, Religion und Ideologie wahrnehmen und ausdrücken. Sie wendet das Konzept der Identitätsfelder an, um zu erkunden, wie Imame in-group und out-group Grenzen ziehen, sowie das Konzept der zentralen Rahmungsaufgaben, um zu analysieren, wie religiöse und ideologische Interpretationen in Diagnosen, Prognosen und motivationalen Appellen entstehen. Außerdem vergleicht sie die Rahmen der Imame mit denen, die von al-Qaida (AQ) und dem Islamischen Staat (IS) gefördert werden. Basierend auf halbstrukturierten Interviews mit 11 Imamen zeigt die Studie, dass die Identitätsrahmen der Imame von organisatorischen Zugehörigkeiten, persönlichen Ambitionen, intergruppendynamischen Prozessen und den Erwartungen des Publikums geprägt sind. Diagnosen heben praktische Herausforderungen hervor, mit denen muslimische Migranten konfrontiert sind, Prognosen konzentrieren sich auf Frömmigkeit, und motivationale Rahmen sind hauptsächlich theologischer Natur. Die Analyse ergibt keine signifikante Übereinstimmung mit den Rahmen, die von AQ und IS angeboten werden. Diese Forschung trägt zu einem tieferen Verständnis dafür bei, wie religiöse Führer ihre Rollen innerhalb von Migrantengemeinschaften navigieren und dabei Identität, Ideologie und Gemeinschaftsbedürfnisse ausbalancieren.
Konstantinos Kavrakis (Thu,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: