Zweck Die Kündigung von Mitarbeitern ist teuer und belastend für Arbeitgeber, daher ist es eine strategische Initiative, Wege zur Reduzierung der Fluktuation zu finden. Wir betrachten die Beziehung zwischen den bezahlten Urlaubsrichtlinien (PTO) einer Organisation und freiwilligen Kündigungen im Rahmen der Ressourcenschutztheorie. Design/Methodologie/Ansatz Wir nutzen eine longitudinale Stichprobe von Arbeitnehmern aus der National Longitudinal Survey of Youth, die mehr als 32.000 Beobachtungen über 18 Jahre umfasst, mit logistischer und fixer Effektmodellierung. Ergebnisse Die Ergebnisse der logistischen Regression zeigen, dass eine niedrige Anzahl (1-5) bezahlter Urlaubstage pro Jahr wenig Einfluss auf freiwillige Kündigungen hat. Es gibt jedoch eine signifikante Reduktion der Kündigungen für Mitarbeiter, die moderaten (6-10) oder hohen (11 oder mehr) bezahlten Urlaub pro Jahr erhalten. Darüber hinaus zeigen diese Ergebnisse sowohl in separaten Stichproben von Männern als auch von Frauen, dass Frauen signifikant stärker auf höhere Mengen bezahlter Urlaubstage reagieren als Männer. Originalität/Wert Frühere Forschungen haben nicht das Ausmaß von PTO und die Verbindung zur freiwilligen Fluktuation berücksichtigt. Unsere Daten deuten darauf hin, dass ein Faktor, der zur Great Resignation geführt haben könnte, PTO ist, was ein dauerhaftes und nicht vorübergehendes Geschäftsproblem darstellt.
Dare et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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