Hintergrund: Diese Arbeit berichtet über die Entwicklung und Validierung der 15-Item-Skala für elterliche Einstellungen zur digitalen Technologie (PADTS), einem kurzen, psychometrisch validierten Maß zur Bewertung der Überzeugungen, des Vertrauens und der Bedenken der Eltern hinsichtlich der Nutzung digitaler Technologien durch ihre 0-3-jährigen Kinder. Methode: Entwickelt im Rahmen der landesweiten Studie „Toddlers, Tech and Talk“ (TTT) (Flewitt et al., 2024), schließt die PADTS eine Lücke in der bestehenden Forschung, indem sie sich auf Kinder von Geburt bis drei Jahre konzentriert, einem oft übersehenen Stadium in der Literatur zum digitalen Elternsein. Gemeinsam mit Eltern und Experten für frühe Bildung entwickelt, wurde die Skala an einer national partnerschaftlich ausgewogenen britischen Stichprobe (N = 934) getestet. Ergebnisse: Explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen stützten eine Vier-Faktoren-Struktur: Wahrgenommene Risiken, Wahrgenommene Lernvorteile, Elterliches Vertrauen und technologiebezogene Angst. Die PADTS zeigte eine starke Modellanpassung und Messinvarianz über Geschlecht, Ethnie und Region der Eltern hinweg, mit einigen Variationen je nach Kindesalter. Korrelationsanalysen zeigten, dass Nutzen, Wahrnehmungen und Vertrauen mit unterstützendem digitalen Elternsein assoziiert waren, während Angst schwächer verknüpft war. Schlussfolgerung: Die PADTS zeigt Potenzial als praktisches Instrument für Forscher, Praktiker und politische Entscheidungsträger und könnte ein nuancierteres Verständnis davon unterstützen, wie elterliche Einstellungen frühe digitale Erfahrungen prägen.
McLaughlin et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.