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Die Zunahme der Prävalenz von gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und Fettleibigkeit hat großes Interesse an der Assoziation zwischen diesen beiden Erkrankungen geweckt. Mehrere Studien haben sich mit der potenziellen Beziehung zwischen GERD und Fettleibigkeit beschäftigt, aber der genaue Mechanismus, durch den Fettleibigkeit die Refluxkrankheit verursacht, muss noch klar definiert werden. Ein häufig vorgeschlagener pathogenetischer Weg ist der erhöhte abdominale Druck, der den unteren Ösophagussphinkter entspannt und so die ösophageale Mukosa dem Mageninhalt aussetzt. Neben dem mechanischen Druck ist viszerales Fett metabolisch aktiv und wurde stark mit Serumspiegeln von Adipozytokinen, einschließlich Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor α, assoziiert, die eine Rolle bei GERD oder der daraus resultierenden Karzinogenese spielen können. Diese Zusammenfassung zielt darauf ab, die potenziellen Mechanismen zu erforschen, die für die Assoziation zwischen GERD und Fettleibigkeit verantwortlich sind, und um die mögliche Rolle von Gewichtsverlust als therapeutischem Ansatz für GERD besser zu verstehen.
Sara Emerenziani (Di,) hat diese Frage untersucht.