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Infrarotabbildung wurde verwendet, um das Vorhandensein von neuromuskulären Störungen der Halswirbelsäule und der oberen Extremitäten zu erkennen. Trotz diagnostischer Anwendungen sind die evaluativen oder prognostischen Anwendungen der Thermographie begrenzt. Ziel dieser Studie war es, die Veränderungen der Oberflächentemperatur über dem vorderen Deltamuskel zu quantifizieren und die Wirksamkeit der Thermographie als Bewertungsinstrument zu evaluieren. Die Oberflächentemperatur, Unwohlfühlbewertungen und Ausdauerzeiten wurden während statischer Überkopfanstrengungen bis zur Erschöpfung bei zwei Arbeitslasten (15 und 30% der maximalen willkürlichen Kontraktion) und Schulterwinkeln (90 Grad und 115 Grad) quantifiziert. Zehn Teilnehmer ohne Störfaktoren nahmen an der Studie teil. Der Schulterwinkel von 90 Grad und das Anstrengungsniveau von 30% führten zu signifikant schnelleren Änderungen der thermischen Bildraten, kürzeren Ausdauerzeiten und schnelleren wahrgenommenen Unwohlfühlsteigerungen. Thermographie-Messungen waren empfindlicher gegenüber Veränderungen der Schulterhaltung als gegenüber Änderungen der Last. Diese Studie liefert vorläufige Beweise dafür, dass Thermographie ein nützliches Werkzeug zur Expositionsbewertung sein könnte. Es besteht Bedarf an neuen Bewertungsinstrumenten zur Quantifizierung der Risikofaktorexposition für Verletzungen. Thermographie war empfindlich gegenüber Änderungen in den Arbeitslasten, was ihr potenziellen Nutzen für die Risikobewertung verdeutlicht. Insbesondere sind Veränderungen der beobachteten Blutflussmuster während der Aufgabenerfüllung wahrscheinlich mit bekannten physiologischen Reaktionen auf Verletzungen konform.
Bertmaring et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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