Übermäßiges Molybdän (VI) (Mo (VI)) im Wasser gefährdet die Umwelt und die menschliche Gesundheit, jedoch bleiben schnelle Vor-Ort-Methoden zur Bestimmung von Mo (VI) begrenzt. In dieser Arbeit schlagen wir eine schnelle Methode zur Bestimmung von Mo (VI) vor, die phenylfluorone (PF)-modifizierte Teststreifen mit zwei Ausleseverfahren verwendet: visueller Colorimetrie und bildbasierter Analyse im CIELAB (Lab*) Farbraum, und demonstrieren deren Anwendbarkeit anhand von Wasserproben aus einem Stadtpark. Basierend auf der visuellen Colorimetrie wurde eine Standardfarbkarte erstellt, die einen Screening-Bereich von 0,08 bis 0,8 mg L−1 bietet (eine Leerprobe (0 mg L−1) wurde als Basislinie verwendet). Darüber hinaus entspricht die lineare Beziehung zwischen den Farbergebnissen des PF-modifizierten Teststreifens und dem A-Kanal im LAB-Farbraum der Gleichung y = 21,08 + 8,82x (R2 = 0,992), mit einem Nachweisbereich von 0–0,8 mg L−1. Die gesamte Nachweiszeit wurde auf 2,5 Minuten reduziert. Um die Genauigkeit in realen Matrizen zu bewerten, wurden Zufluss-, Binnen- und Abflussproben aus dem Chengdu Living Water Park analysiert, wobei die UV-vis-Spektrophotometrie als Referenzmethode verwendet wurde. Die Ergebnisse der Teststreifen stimmten gut mit der UV-vis-Spektrophotometrie überein, mit relativen Fehlern unter 5%. Insgesamt bietet diese Studie eine tragbare, schnelle und genaue Methode zur Detection von Mo (VI) im Wasser und hat in Zukunft Potenzial für Anwendungsprozesse im Bereich der Wasserumwelterkennung.
Li et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.