Zusammenfassung: Suizid gewann an Bedeutung als ein wichtiges Problem der öffentlichen Gesundheit im Nachkriegskanada, zeitgleich mit dem relativen Rückgang der Säuglings- und Kindermortalität und dem Aufstieg der Verhaltenswissenschaften. Als Reaktion auf eine wahrgenommene Krise bei Suiziden in den 1960er und 1970er Jahren wurde eine neue Technologie - das Wähltelophon - als "therapeutisches Instrument" neu konzipiert, um Personen in Krisensituationen zu erreichen. Freiwillige und religiöse Gruppen begannen, "Suizid-Hotlines" im ganzen Land einzurichten, als eine partizipative Intervention der öffentlichen Gesundheit, die darauf abzielte, Leben zu retten. Doch während die Suizidraten weiterhin scheinbar unaufhaltsam anstiegen, erlebten die Suizid-Hotlines eine diskursive Transformation, weg von einem Ziel der Reduzierung der Suizidraten hin zu einer breiteren Intervention bei psychischen Krisen.
Wright et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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