Das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) PET ist ein leistungsstarkes Werkzeug für die Staging und Restaging von Prostatakrebs und bietet eine höhere Sensitivität und Spezifität als herkömmliche bildgebende Verfahren. Die Erkenntnis über interpretative Fallstricke führte zur Entwicklung verschiedener Bewertungssysteme und -rahmen, was wiederum Herausforderungen für eine konsistente Interpretation mit sich brachte. Die Klassifikation der Prostate Cancer Molecular Imaging Standardized Evaluation (PROMISE) Version 2 integriert die fünfpunktige PRIMARY-Bewertung zur Beurteilung lokaler Erkrankungen, das molekulare Bildgebungs-TNM-Stadium für das Ausmaß der Erkrankung und die PSMA-Expressionsbewertung zur Beurteilung der Eignung für eine PSMA-gerichtete Radioligandtherapie. Das PSMA Reporting and Data System (PSMA-RADS) klassifiziert PSMA PET/CT-Befunde basierend auf der Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins von Prostatakrebs. Zur Bewertung der Therapieantwort konzentrieren sich die PSMA PET Progression (PPP) Kriterien auf neue Läsionen und klinische oder biochemische Fortschritte, während die Response Evaluation Criteria in PSMA PET/CT (RECIP 1.0) neue Läsionen und Veränderungen im gesamten PSMA-positiven Tumorvolumen bewerten. Die Richtlinien E-PSMA der European Association of Nuclear Medicine (EANM) und die Verfahrensrichtlinien der EANM-Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung geben standardisierte Berichtsempfehlungen heraus, die Elemente aus bestehenden Systemen wie PROMISE, PSMA-RADS und PPP integrieren. Dennoch können solche Systeme entscheidend sein, um das Management von Prostatakrebs zu optimieren und die Kommunikation zwischen Bildgebungsfachleuten, Klinikern und Patienten zu erleichtern. Dieser Artikel beschreibt diese Systeme und erörtert mögliche Stärken und Schwächen.
Woo et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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