Die Relevanz der Studie ergibt sich aus der Notwendigkeit, theoretische und praktische Ansätze zur Untersuchung von Kriegsverbrechen zu verbessern und deren effektive Ermittlung und Dokumentation im Beweisprozess sicherzustellen. Ziel der Studie war eine umfassende Untersuchung der strukturellen Elemente der kriminalistischen Merkmale von Kriegsverbrechen, die sowohl in Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichts als auch in Artikel 438 des Strafgesetzbuches der Ukraine vorgesehen sind, unter Berücksichtigung der Praxis nationaler und internationaler Gerichte sowie der Entwicklung von Vorschlägen für optimale Ermittlungsansätze. Die methodische Grundlage der Forschung bildeten formelle rechtliche, vergleichende rechtliche, dogmatische, systematische Methoden und empirische Studien der Ermittlungs- und Gerichtspraxis. Die praktische Basis der Studie waren die Materialien strafrechtlicher Verfahren zu den Kriegsverbrechen, die auf dem Gebiet der Ukraine begangen wurden, sowie die Rechtsprechung internationaler (sonder) Tribunale. Im Rahmen der Forschung wurden der Inhalt und die Struktur der kriminalistischen Merkmale von Kriegsverbrechen präzisiert, dessen Bedeutung für die Feststellung der zu beweisenden Umstände bestimmt und zentrale Probleme identifiziert, die den Beweisprozess in einem bewaffneten Konflikt beeinflussen. Es wurde auf die kontextuellen Merkmale der Verletzungen der Gesetze und Gebräuche des Krieges eingegangen, die in die kriminalistischen Merkmale von Kriegsverbrechen integriert wurden, als systembildende Elemente, die die Spezifika der Ermittlungen bestimmen, unter Berücksichtigung der Art der Tat, des Ablaufs des Ereignisses, der Identität des Täters und des Opfers, sozial gefährlicher Folgen und deren Zusammenhang mit dem Begangenen. Erstmals wurden die forensischen Merkmale von Kriegsverbrechen systematisiert, unter Berücksichtigung internationaler rechtlicher Qualifikationen und spezifischer Ermittlungsbedingungen. Die praktische Bedeutung der erzielten Ergebnisse liegt in der Möglichkeit ihrer Nutzung in der praktischen Tätigkeit der Ermittlungsbehörden, der Staatsanwaltschaft und des Gerichts, um die Effektivität im Ermittlungsprozess zu erhöhen und die Schuld von Personen, die an Verletzungen der Gesetze und Gebräuche des Krieges beteiligt sind, zu beweisen.
Nataliia Rubanenko (Do,) untersuchte diese Frage.
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