Artikeltyp: Meinung / Perspektive Dieser Meinungsartikel argumentiert, dass Pandemievorbereitungspläne zwar angemessen Individuen mit Komorbiditäten für medizinische Interventionen priorisieren, jedoch die anhaltende Belastung durch Stress bei Hochrisikopopulationen weitgehend übersehen. Dieses Versäumnis stellt ein bedeutendes biologisches Problem dar. Chronischer Stress verändert die Immunregulationsmechanismen über neuroendokrine-immune Pfade, was zu beeinträchtigter Entzündungskontrolle und verminderten antimikrobiellen Reaktionen führt. Anhand von Beispielen aus COVID-19 und Hochrisikogruppen wird dargelegt, dass strukturierte Unterstützung zur Stressreduktion, einschließlich klinischer und gemeindebasierter Beratung, als essenzielle Resilienz-Infrastruktur und nicht als optionale Hilfe betrachtet werden sollte. Ziel ist es nicht, die medizinische Versorgung zu ersetzen, sondern eine kritische Lücke in der Vorbereitung zu schließen. Dieses Manuskript ist ein Preprint und wurde noch nicht begutachtet.
Frank Chilombolwa Nyondo (Sat,) untersuchte diese Fragestellung.