Hintergrund: Kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten sind essentielle Kompetenzen für Medizinstudierende, die häufig komplexen klinischen Situationen gegenüberstehen, die präzises Urteilsvermögen und effektive Entscheidungen erfordern. Mit dem Übergang zu kompetenzbasiertem Lernen ist es entscheidend, ihre Beziehung zu untersuchen. Diese Studie untersuchte, ob kritisches Denken die Problemlösungsfähigkeit unter diesen Studierenden vorhersagt. Methoden: Im Jahr 2025 wurde eine Querschnittsstudie unter 385 Studierenden der Sirjan School of Medical Sciences, Südiran, durchgeführt, die durch proportionale geschichtete Zufallsstichproben ausgewählt wurden. Die Daten wurden mithilfe der validierten persischen Versionen des California Critical Thinking Skills Test und des Problem-Solving Inventory erhoben. Die Analysen in SPSS v23 umfassten deskriptive Statistiken, t-Tests, ANOVA, Pearsons Korrelation und multiple lineare Regression, wobei die Signifikanz bei P<0,05 festgelegt wurde. Ergebnisse: Die Durchschnittswerte für kritisches Denken und Problemlösung betrugen 18,74 (SD=4,91) und 112,47 (SD=18,36), respectively. Kritisches Denken zeigte eine starke positive Korrelation mit der Problemlösungsfähigkeit (r=0,65, P<0,001). Die Regressionsanalyse ergab, dass alle fünf Dimensionen des kritischen Denkens signifikant die Problemlösung vorhersagten und gemeinsam 35% der Varianz erklärten (R²=0,35, F(6, 312)=28,67, P<0,001). Vergleiche der Studienrichtung zeigten, dass Studierende im Bereich Medizin in beiden Bereichen höhere Punktzahlen erzielten (P=0,013 für kritisches Denken; P=0,021 für Problemlösung). Schlussfolgerung: Diese Studie hebt kritisches Denken als einen entscheidenden Prädiktor für Problemlösungsfähigkeiten bei Medizinstudierenden hervor, wobei alle Dimensionen einen bedeutenden Beitrag leisten. Die Ergebnisse plädieren für die Integration gezielter Schulungen in kritisches Denken in die medizinischen Lehrpläne, um die Fähigkeit der Studierenden zu stärken, effektive klinische Entscheidungen zu treffen, insbesondere angesichts der überlegenen Leistungen, die bei Medizinstudierenden beobachtet wurden. Da es sich jedoch um eine Querschnittsstudie handelte, sollten kausale Interpretationen mit Vorsicht getroffen werden.
Yusefi et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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