Dieser Fall zeigt, wie eine häufige Präsentation von Blitzen zu einer unerwarteten Diagnose von Occipitalhirn-Epilepsie (OLE) führte. Zunächst wurde sie einer Netzhautdegeneration mit einem retinalen Loch zugeschrieben, was erfolgreich mit retinaler Laserbehandlung behandelt wurde. Die Verschlechterung der Symptome und die Entwicklung starker Kopfschmerzen erforderten eine weitere Untersuchung. Die Magnetresonanztomographie des Gehirns zeigte einen Infarkt des linken Okzipitallappens. Ein Elektroenzephalogramm wies okzipitale epileptiforme Entladungen nach, die OLE links, sekundär zu einem okzipitalen Infarkt, bestätigten. Die Behandlung mit Antiepileptika führte zu einer signifikanten Verbesserung und erfolgreicher Rehabilitation, was den Wert der Berücksichtigung neurologischer Ursachen bei atypischen visuellen Präsentationen und die Bedeutung eines multidisziplinären Ansatzes unterstreicht. Eine frühe Identifizierung und Behandlung von Erkrankungen wie OLE verhindert Komplikationen wie permanente Scotome (positive Scotome) oder wiederkehrende Anfälle und verbessert somit die Patientenergebnisse.
Vasawade et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.