Das ATLAS-Experiment am LHC am CERN verwendet ein großes, verteiltes Trigger- und Datenerfassungssystem, das aus vielen Rechenknoten, Netzwerken und Hardwaremodulen besteht. Sein Konfigurationsdienst wird verwendet, um Beschreibungen von Steuer-, Überwachungs-, Diagnose-, Wiederherstellungs-, Datenfluss- und Datenqualitätskonfigurationen, Verbindungen und Parametern für Module, Chips und Kanäle verschiedener Online-Systeme, Detektoren und des gesamten ATLAS-Experiments bereitzustellen. Diese Beschreibungen wurden historisch in mehr als eintausend miteinander verbundenen XML-Dateien gespeichert, die von verschiedenen Experten mehrmals täglich aktualisiert werden. Die Aufrechterhaltung fehlerfreier und konsistenter Sätze solcher Dateien und die Bereitstellung eines zuverlässigen und schnellen Zugriffs auf aktuelle und historische Konfigurationen ist eine große Herausforderung. Dieses Papier gibt Details zum Upgrade des Konfigurationsdienstes auf das moderne Git-Versionierungssystem-Backend für den LHC Run 3 und seine Nutzungserfahrungen. Es könnte für Entwickler interessant sein, die menschenlesbare Dateiformate verwenden, bei denen Konsistenz der Dateien, Leistung, Zugriffskontrolle, Nachverfolgbarkeit von Modifikationen und effektives Archivieren Schlüsselanforderungen sind.
Igor Soloviev (Tue,) untersuchte diese Frage.
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