Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Struktur und Architektur in Dollie Radfords Gedichten, insbesondere wie architektonische Räume als Metapher für geschlechtsspezifische Erfahrungen und emotionale Innenwelt in der viktorianischen Gesellschaft dienen. Durch eine eingehende Analyse ausgewählter Tagebucheinträge und Gedichte aus ihren veröffentlichten Werken, A Light Load (1891), Songs and Other Verses (1895) und In Summer Time (1905), argumentiert diese Studie, dass Radford Heimat und Stadt als Räume der Isolation, Überwachung und sozialen Aufführung neu interpretiert. Sie positioniert Radfords architektonische Metaphern zusammen mit denen anderer viktorianischer Dichterinnen, darunter Felicia Hemans und Emily Brontë, um zu zeigen, wie sie räumliche Bilder nutzen, um Autonomie innerhalb patriarchalischer Strukturen zu navigieren. Sie trägt zur bestehenden Forschung über die Wechselwirkung zwischen Architektur und Literatur bei und fordert Aufmerksamkeit für die Poesie von Frauen sowie eine Neubewertung der Poesie viktorianischer Frauen als eine bedeutende Form zur Konkretisierung verkörperter Erfahrungen.
Hadeel Azhar (Mon,) hat diese Frage untersucht.