Die Institution Familie im Iran hat unter dem Einfluss von Modernisierung und sozialen-kulturellen Entwicklungen tiefgreifende Veränderungen in ihrer Struktur und ihren Funktionen erlebt. Diese Forschung zielt darauf ab, die Reproduktion von Veränderungen der sozialen Funktionen der Familie aus der Sicht von berufstätigen Frauen im Bildungssektor der Stadt Malayer zu untersuchen. Dies geschah mit einem qualitativem Ansatz und der Anwendung einer Rückblickstrategie. Die Daten wurden durch halbstrukturierte Interviews mit 30 berufstätigen kulturellen Frauen (verheiratet, mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) gesammelt und mit der Methode der Themenanalyse nach Braun und Clarke in der Software Atlas.ti9 analysiert. Die Ergebnisse wurden in vier Hauptthemen organisiert: Individualisierung der Familie, mit Betonung auf individueller Unabhängigkeit und verringerter familiärer Kohäsion; Neubewertung der instrumentellen und ausdrucksvollen Rollen, durch die Neudefinition von Geschlechterklischees und die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsfindungen; Auslagerung von Familienfunktionen, mit der Übertragung von erzieherischen und betreuenden Aufgaben an externe Institutionen; und Zukunftsausblick der Familie, mit gegensätzlichen Ansichten über die Kontinuität oder den Zerfall der Institution Familie. Diese Themen stehen im Einklang mit den Theorien von Parsons (Funktionalismus), Giddens (moderne Intimität) und Castells (soziale Netzwerke). Berufstätige kulturelle Frauen präsentieren als aktive Akteurinnen ein ausgewogenes Modell der modernen Familie, das, während es den zeitgenössischen Bedürfnissen gerecht wird, mit Herausforderungen wie der Verringerung emotionaler Interaktionen konfrontiert ist. Die Vorschläge der Forschung umfassen die Stärkung familiärer Fähigkeiten, die Schaffung von Standard-Kindertagesstätten und die Ausarbeitung von Unterstützungsrichtlinien für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Studie stellt einen neuen Schritt im Verständnis der Entwicklungen der iranischen Familie aus der Perspektive kultureller Frauen dar.
Shirmohammadi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: