Hintergrund: Das humane Polyomavirus JC (JCV) verursacht die progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML), eine tödliche demyelinisierende Erkrankung des Gehirns, die aus einer lytischen Infektion von Oligodendrozyten bei immungeschwächten Patienten resultiert, insbesondere bei solchen mit unbehandelter HIV-Infektion. Methoden: Wir führten einen Fallbericht über Patienten mit HIV/AIDS durch, die progressive multifokale Leukoenzephalopathie zeigten und im "St. Parascheva" Klinikum für Infektionskrankheiten in Iași, nordöstliches Rumänien, hospitalisiert wurden, um die Komorbiditäten der HIV/AIDS-Fälle hervorzuheben. Die Krankenhausdaten vom 10. Januar 2025 bis 30. September 2025 bildeten die Grundlage für diese Untersuchung. Ergebnisse: Wir untersuchten drei Fälle, die neurologische Symptome (Ataxie, Aphasie, Sprachverständnis- und Ausdrucksstörungen) aufwiesen. Die Fälle wurden bildgebend durch Kernspin resonanz untersucht, und wir führten einen Polymerase-Kettenreaktionstest auf der Rückenmarksflüssigkeit durch, um das Vorhandensein von JCV zu bestätigen. Es war notwendig, einen multidisziplinären Ansatz mit einem Neurologen oder Pneumologen zu verfolgen. Alle Fälle wurden immunologisch bewertet, was niedrige Ly T CD4-Werte und erhöhte HIV-Viremie-Werte ergab. Progressive multifokale Leukoenzephalopathie ist eine aidsdefinierende Erkrankung, die sich bei immungeschwächten Patienten manifestiert, einschließlich Spätdiagnosefällen und Patienten, die nicht an ihre antiretrovirale Behandlung adherent sind. Daher ist es wichtig, jeden Patienten mit leichten bis schweren neurologischen Symptomen auf HIV zu testen. Darüber hinaus erfordern einige Fälle einen multidisziplinären Ansatz, um eine bessere Lebensqualität zu gewährleisten. Schlussfolgerungen: Die Behandlung eines Patienten mit HIV erfordert eine multidisziplinäre Strategie, die einen Facharzt für Neurologie und Zugang zur antiretroviralen Behandlung umfasst. Um die Einnahme von ART zu fördern, müssen wir Barrieren identifizieren und beseitigen, die Patienten und das Gesundheitssystem betreffen.
Loghin et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.