Negative Peer-Bewertung in Schulen kann das Wohlbefinden und die akademische Leistung von Schülerinnen und Schülern erheblich beeinflussen. Diese Studie hatte zum Ziel, die Auswirkungen der Peer-Bewertung auf die akademische Leistung von Schülern zu untersuchen, wobei emotionales, soziales und verhaltensbezogenes Wohlbefinden als vermittelnde Faktoren betrachtet wurden. Es wurde ein Querschnittsurvey-Design verwendet, an dem 390 Schüler aus 31 öffentlichen Grundschulen in Bhakkar, einem Bezirk in Punjab, Pakistan, teilnahmen, die von ihren Mitschülern bewertet wurden. Die Daten wurden mit vier selbst entwickelten Skalen, die auf den Studienvariablen abgestimmt waren, gesammelt und durch strukturelle Gleichungsmodellierung (SEM) mit SPSS und AMOS analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die Peer-Bewertung einen signifikanten Einfluss auf die akademische Leistung der Schüler hat. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass das emotionale, soziale und verhaltensbezogene Wohlergehen der Schüler ebenfalls signifikant mit ihren akademischen Ergebnissen verbunden war. Bemerkenswerterweise waren die indirekten Effekte der Peer-Bewertung, die durch emotionales, soziales und verhaltensbezogenes Wohlergehen vermittelt wurden, stärker als die direkten Auswirkungen auf die akademische Leistung. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass negative Peer-Bewertung, wenn sie mit beeinträchtigtem emotionalen, sozialen und verhaltensbezogenem Wohlbefinden kombiniert wird, die akademischen Leistungen von Schülern nachteilig beeinflusst.
Olumide Chijioke Adesanya (Donnerstag) hat diese Frage untersucht.