Klimawandel und Biodiversitätsverlust definieren zusammen eine kritische globale Krise des Anthropozäns, da steigende Treibhausgase, veränderte Niederschlagsmuster, Ozeanwärmung, extreme klimatische Ereignisse und Störungen in biogeochemischen Zyklen die Struktur und Resilienz von Ökosystemen transformieren und gleichzeitig Biodiversitätsverluste von Genen bis zu Biomen vorantreiben. Diese Übersicht zielt darauf ab, zu erläutern, wie Klima und Biodiversität durch mechanistische Wege, gegenseitige Rückkopplungsschleifen und Prozesse auf Ökosystemebene interagieren, die die ökologische Stabilität unter beschleunigtem Umweltwandel formen. Um dies zu adressieren, synthesisiert die Übersicht globale empirische und modellbasierte Beweise zu den Reaktionen von Ökosystemen, bewertet Risikovorhersagemodelle und Dynamik von Kipppunkten und untersucht das Potenzial von naturbasierten Lösungen, der Wiederherstellung von Ökosystemen, der Ausweitung geschützter Gebiete und der unterstützten Evolution als integrierte Milderungs- und Anpassungsstrategien. Diese Synthese zeigt, dass der Verlust der Biodiversität nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels widerspiegelt, sondern auch die Erwärmung verstärkt, indem sie die Kohlenstoffspeicherung verringert, Energie- und Wasserflüsse verändert und die ökologische Resilienz schwächt, wodurch dringende Forschungsherausforderungen und Innovationsprioritäten betont werden, die notwendig sind, um globale Politiken, Naturschutzplanungen und nachhaltige Landnutzungstransitionen zu leiten.
P. Janaki Rao1 und Ch. Murali Krishna2 J. Ramalakshmana* (Wed,) haben diese Frage untersucht.