Der Beitrag untersucht einen interdisziplinären und kreativen Ansatz zur Übertragung von Geschichte und Kultur der jüdischen Ost- und Mitteleuropäer. In einem Kurs an der Sciences Po Paris wurden die Studierenden eingeladen, über den Austausch von Ideen, historischen Erzählungen und kulturellen Dynamiken durch Olga Tokarczuks Die Bücher Jakobs nachzudenken. Kreative Kartographie wurde als innovative Methode eingeführt, die akademische Strenge mit künstlerischem Ausdruck verbindet. Dieser Ansatz ermutigt die Studierenden, Karten zu erstellen, die Räume und Erzählungen durch Emotionen, subjektive Erfahrungen und vielfältige Materialien repräsentieren. Dieser kollaborative und imaginative Prozess zielt darauf ab, das Verständnis historischer und sozialer Phänomene zu vertiefen und gleichzeitig Lehr- und Lernpraktiken zu transformieren.
Ewa Tartakowsky (Wed,) hat diese Frage untersucht.