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Zusammenfassung: Wir haben zuvor die Rolle des CD103-Integrins bei lungentumorinfiltrierenden Lymphozyten (TIL) Klonen demonstriert, das die spezifische TCR-vermittelte Zytotoxizität von epithelialen Tumorzellen fördert. Der Einfluss von CD103 auf die intratumorale T-Zell-Verteilung und -Funktionen sowie die prognostische Bedeutung der TIL-Subpopulationen bei Lungenkarzinom vom nicht-kleinzelligen Typ (NSCLC) wurde bisher nicht systematisch untersucht. In dieser Studie zeigen wir, dass eine erhöhte CD103+ TIL-Subgruppe mit einer verbesserten Überlebensrate von Patienten mit frühem NSCLC und einer erhöhten Infiltration von intraepithelialen Lymphozyten korreliert. Darüber hinaus zeigen unsere Ergebnisse, dass CD8+CD103+ TIL, frisch isoliert aus NSCLC-Proben, transkriptomische und phänotypische Merkmale aufweisen, die typisch für gewebesständige Gedächtnis-T-Zellen sind, und häufig die PD-1- und Tim-3-Signalrezeptoren exprimieren. Diese TIL-Subgruppe weist auch eine erhöhte aktivierungsinduzierte Zellsterblichkeit auf und vermittelt eine spezifische zytolytische Aktivität gegenüber autologen Tumorzellen nach Blockade der PD-1–PD-L1-Interaktion. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle von CD8+CD103+ gewebesständigen Gedächtnis-T-Zellen bei der Förderung von intratumoralen CTL-Reaktionen und unterstützen die Begründung für die Verwendung von anti-PD-1-blockierenden Antikörpern, um die tumorinduzierte Erschöpfung von T-Zellen bei NSCLC-Patienten umzukehren.
Djenidi et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.
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