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Das visuelle System, wie alle Sinnesysteme, enthält parallele Bahnen (siehe Stone 1983). Kürzlich wurde viel Wert auf die Beziehung zwischen zwei subkortikalen und zwei kortikalen Bahnen gelegt. Es wurde vorgeschlagen, dass die kortikalen und subkortikalen Bahnen kontinuierlich sind, sodass sich die unterschiedlichen Informationskanäle, die in der Retina entstehen, bis zu den höchsten Ebenen des visuellen Kortex segregiert halten. Nach dieser Auffassung besteht das visuelle System aus zwei weitgehend unabhängigen Teilsystemen, die unterschiedliche Klassen visueller Verhaltensweisen vermitteln. In diesem Papier bewerten wir diesen Vorschlag, der weitreichende Implikationen für unser Verständnis der funktionalen Organisation des visuellen Systems hat. Die subkortikale Projektion von der Retina zum zerebralen Kortex wird stark von den beiden Bahnen (M- und P-Bahnen) dominiert, die von den magnocellulären und parvocellulären Unterteilungen des lateralen Kniehöhlennukleus (LGN) übertragen werden (siehe Shapley & Perry 1986). Die Bedeutung dieser Bahnen zeigt sich darin, dass sie etwa 90% der Axone umfassen, die die Retina verlassen (Silveira & Perry 1991) und dass wenig Sehen überlebt, wenn beide Bahnen zerstört werden (Schiller et al. 1990a). Die P- und M-Bahnen halten ihre scharfe anatomische Segregation durch die Beendigung der LGN-Projektion in Schicht 4C von VI (striate Kortex). Das komplexe Netzwerk von Verbindungen im extrastriate visuellen Kortex der Primaten...
Merigan et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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