ZUSAMMENFASSUNG Sozio‐umweltbezogene Korruption in Lateinamerika und der Karibik stellt ein erhebliches Hindernis für eine effektive Umweltverwaltung und die Durchsetzung sozio‐umweltbezogener Rechte dar. Dieser Artikel konzentriert sich darauf, wie Korruption mit Klimaverwundbarkeit, Katastrophenreaktion und institutioneller Fragilität verknüpft ist und sozio‐umweltbezogene Ungerechtigkeiten in der Region verschärft. Wir argumentieren, dass Straflosigkeit, Staatsübernahme und die Kommerzialisierung der Natur—oft durch wirtschaftliche Interessen getrieben und durch transnationale Akteure erleichtert—das öffentliche Vertrauen untergraben, die Verantwortlichkeit erschweren und extraktivistische Entwicklungsmodelle reproduzieren. Anhand von Fallstudien und aktuellen Daten untersuchen wir die Grenzen staatlicher Reaktionen, die Rolle der Zivilgesellschaft und das transformative Potenzial ökologischer Staatsbürgerschaft.
Lacerda et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.