Zusammenfassung Reis (Oryza sativa), ein Grundnahrungsmittel für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, ist zunehmend durch multiple abiotische und biotische Stressfaktoren bedroht, die interagieren, um die Produktivität zu verringern. Unter diesen stellen Salzstress und Schädlingsbefall zwei der schwerwiegenden Einschränkungen im Reisanbau dar, insbesondere in Küsten- und bewässerten Ökosystemen. Salzstress beeinträchtigt das Wachstum von Reis durch osmotischen Stress, ionische Toxizität, Nährstoffungleichgewicht und oxidative Schäden. In der Zwischenzeit verschärfen Schadinsekten wie der braune Reisplanzenhüpfer, der Stammbohrer und der Blätterroller die Ernteverluste, indem sie die Photosynthese stören, Pflanzensaft saugen und die Fortpflanzungsstrukturen zerstören. Obwohl diese Stressfaktoren unabhängig untersucht wurden, deuten Beweise darauf hin, dass ihr gleichzeitiges Auftreten kumulierte Schäden verursacht, die größer sind als die Summe einzelner Ereignisse, was zu schwerer Instabilität führt. Diese doppelte Stressinteraktion stellt eine kritische Herausforderung für die globale Ernährungssicherheit dar, insbesondere in Süd- und Südostasien, wo Millionen von Kleinbauern auf Reis für ihren Lebensunterhalt und ihr Einkommen angewiesen sind. Wirtschaftliche Verluste durch den kombinierten Salz- und Schädlingsdruck verringern nicht nur die Rentabilität der Betriebe, sondern untergraben auch die Widerstandsfähigkeit in bereits verletzlichen Bauernschaften. Die Bewältigung dieses Problems erfordert die Integration von klimafreundlichen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken, einschließlich salztoleranten und schädlingsresistenten Reissorten, vernünftiger Wasser- und Nährstoffbewirtschaftung, biologischen Inhalten und Technologien der präzisen Landwirtschaft. Das Neuartige dieser Überprüfung liegt in ihrem Fokus auf den kombinierten Auswirkungen von Salzstress und Schadinsekten, einem Bereich, in dem feldbasierte Beweise und mechanistische Einblicke erforderlich bleiben.
Tahara et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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