Dieses Papier untersucht, wie die internationale Medienberichterstattung über die Affenpockenepidemie Stereotypen über Afrika verstärkt und was dies für Afrika in den globalen Machtverhältnissen bedeutet. Wie europäische und westliche Medien Afrika in ihrer Berichterstattung über eine Epidemie darstellen, schafft und verstärkt Machtverhältnisse und politische Vorurteile, die Afrika als einen kranken und armen Kontinent darstellen. Die Auswirkungen dieser globalen Ungleichheiten sind in den Reisebeschränkungen und der ungleichen Verteilung von Impfstoffen offensichtlich. Die Konzepte von Hegemonie, Stigma und Labeling-Theorie wurden als theoretische Ansätze verwendet, um zu analysieren, wie ausländische Medienhegemonie Stereotypen über Afrika durch Medienberichterstattung über eine Epidemie wie das Affenpockenvirus von 2022 schafft und verstärkt. Online-Publikationen und Tweets von westlichen und europäischen Medien wurden als Daten verwendet, um die ausländische Medienhegemonie bei der Berichterstattung über den Ausbruch von Affenpocken in Europa und Nordamerika zu analysieren. Als Gegenhegemonie reagierten afrikanische Journalisten auf ausländische Medienagenturen, indem sie afrikanische Bilder verwendeten, um über Krankheitsausbrüche im globalen Norden zu berichten. Die Schlussfolgerung und Empfehlung dieses Papiers ruft zu Investitionen in den afrikanischen Journalismus auf, um Afrika zu helfen, seine eigene Geschichte zu erzählen, und fordert afrikanische Literatur und Forscher aus Afrika auf, zur globalen biomedizinischen Literatur beizutragen.
Michael Adewale Johnson (Wed,) untersuchte diese Frage.