Akademische Disziplinen bieten die primären Rahmen, durch die neue Technologien interpretiert, bewertet und reguliert werden. Unter KI-vermittelter Sprachinteraktion ist ein deutlicher epistemischer Drift entstanden: Der Einfluss, der Urteile formt, verteilt sich über wissenschaftliche, technische und humanistische Bereiche, jedoch beansprucht oder regiert keine einzelne Disziplin dies vollständig. Diese Arbeit identifiziert, wie disziplinäre Fragmentierung das epistemische Objekt der Bildung von KI-vermittelten Urteilen verschleiert, was zu Lücken in der akademischen Verantwortung ohne Fehler oder Fehlverhalten führt. Basierend auf der Wissenschaftsphilosophie, der Urteilstheorie, der Mensch-KI-Interaktion und der Sicherheitsforschung zu KI argumentiert die Arbeit, dass die Herausforderung nicht ein Mangel an Wissen, sondern eine Fehlplatzierung epistemischer Grenzen ist. Diese Korrektur ist eine Voraussetzung für ein stabiles, nicht-moralisiertes akademisches Engagement mit KI-vermittelten Systemen.
Victoria Gavaza (Thu,) hat diese Frage untersucht.