Zweck Die Erforschung der KI-Ethische erweitert sich schnell, aber Westafrika sieht sich aufgrund des Mangels an verfügbaren Daten und Forschung benachteiligt. Dadurch wird die Region anfällig für die negativen Folgen importierter KI-Technologien. Unsere Studie hilft, die Ursachen für unethische Ergebnisse zu identifizieren. Sie bietet wertvolle Einblicke, um mit den unethischen Ergebnissen der KI umzugehen und die sozialen Veränderungen zu verstehen, die sie mit sich bringen kann, während sie dem dringenden Bedarf nach Forschung gerecht wird, die die Interaktion zwischen Ressourcen, Machtverhältnissen und sozialen Normen untersucht, die die KI-Entwicklung aus der Perspektive der Entwickler beeinflussen. Design/Methode/Ansatz Gemäß der kritischen Sozialtheorie befragten wir 45 Systementwickler aus Westafrika. Wir wandten die postkoloniale Theorie an, um Machtverhältnisse in der KI-Entwicklung, Algorithmus-Kolonisierung, Technologie-Nachahmung und Dekolonisierung zu untersuchen. Wir wendeten die kritische thematische Analyse für die Datenanalyse an. Ergebnisse Diese Studie untersucht die Machtverhältnisse in der globalen KI-Entwicklung durch die Linse der postkolonialen Theorie und hebt die Dominanz des Globalen Nordens hervor, insbesondere von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Nordamerika und Westeuropa. Diese Dominanz reicht über die technologische Kontrolle hinaus und umfasst Narrative, Ressourcen und politische Entscheidungsprozesse, die den globalen Kurs der KI beeinflussen. Lokale Akteure im Globalen Süden, wie die in Westafrika, sind stark von ausländischen Anbietern für KI-Technologien abhängig. Diese Abhängigkeit schränkt die lokale Autonomie ein und perpetuiert einen Abhängigkeitszyklus, der an historische koloniale Praktiken erinnert, ein Phänomen, das als technologische Imperialismus beschrieben wird, was Technologie-Nachahmung und Algorithmus-Kolonisierung antreibt. Originalität/Wert Unsere Forschung ist ein wertvoller und zeitgemäßer Beitrag zur KI-Ethische, der aufschlussreiche Perspektiven zu den ethischen Herausforderungen bietet, die die KI in Westafrika mit sich bringt. Unsere Ergebnisse dienen als wesentliche Roadmap zur Gestaltung von politischen Entscheidungen in Bezug auf KI-Ausbildung, Governance und Design, mit dem Ziel, eine inklusive und ethische Entwicklung in Westafrika zu fördern. Durch unsere gründliche theoretische Analyse und praktischen Einblicke wollen wir eine Kultur der inklusiven KI-Entwicklung, ethischer Exzellenz, sozialer Verantwortung und Rechenschaftspflicht in unserer sich schnell verändernden Welt fördern.
Abraham et al. (2026) haben diese Frage untersucht.