Zusammenfassung Wünschen Wähler Vertreter, die ihre Rasse, Ethnie oder Parteizugehörigkeit teilen? Wir untersuchen diese Frage mit einem Fokus auf asiatische Amerikaner, die Abwägungen zwischen deskriptiver (das heißt, asiatisch-amerikanisch oder ‚pan-ethnisch‘) und parteilicher Vertretung sowie Abwägungen zwischen ‚koethnisch‘ (zum Beispiel Koreaner für Koreaner) und ‚überethnisch‘ (zum Beispiel Inder für Koreaner) deskriptiver Vertretung treffen. In zwei Experimenten finden wir, dass asiatische Amerikaner, wenn sie nach kollektiver Vertretung im Kongress gefragt werden, koethnische und pan-ethnische Gesetzgeber gegenüber ko-partisanen Gesetzgebern priorisieren. In einem wettbewerbsorientierten Wahlszenario sind sie jedoch oft bereit, Rasse/Ethnie zugunsten der Parteizugehörigkeit zu opfern. Asiatische Amerikaner sind nur bereit, parteiübergreifend für einen koethnischen Kandidaten zu stimmen, niemals für einen über- oder panethnischen Kandidaten. Diese Ergebnisse werfen ein Licht auf die Bedeutung der Berücksichtigung heterogener Präferenzen zwischen Ethnien innerhalb derselben rassischen ‚In-Gruppe‘, wie asiatische Amerikaner, einer stark unterforschten und heterogenen Gruppe in der amerikanischen Politik.
Cho et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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