Zusammenfassung: Das Brust-MRT hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einem Grundpfeiler der Brustbildgebung entwickelt. Historisch gesehen diente das dynamische kontrastverstärkte (DCE) MRT als Grundlage der Brust-MRT-Protokolle zur Unterscheidung zwischen benignen und malignen Läsionen und wurde durch zusätzliche Sequenzen ergänzt, um die diagnostische Genauigkeit zu verfeinern. In jüngerer Zeit haben fortgeschrittene Techniken, wie das diffusionsgewichtete MRT, ultrafast DCE-MRT und Deep-Learning-Modelle, die Möglichkeiten des Brust-MRT weiter erweitert. Diese Innovationen haben jedoch auch zu erheblichen Variationen der Brust-MRT-Protokolle zwischen Institutionen beigetragen. Gleichzeitig treiben die wachsenden Indikationen für Screening- und diagnostische Brust-MRT höhere Patientenzahlen voran, was operationale Herausforderungen für Brustbildgebungszentren mit sich bringt, die Effizienz, Genauigkeit und begrenzte Ressourcen in Einklang bringen müssen. Diese Übersicht skizziert die wesentlichen Elemente und Überlegungen moderner Brustbildgebungsprotokolle, diskutiert Strategien zur Protokolloptimierung und untersucht aufkommende Technologien und zukünftige Trends, die die nächste Generation der Brustbildgebung gestalten werden.
Aru et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.