Die Feinstrukturkonstante α ist eine dimensionslose Konstante, die 1916 von Sommerfeld eingeführt wurde. Diese Zahl wurde als eine Möglichkeit interpretiert, die Stärke der elektromagnetischen Wechselwirkung zu quantifizieren. Seitdem haben mehrere Physiker ihre Unzufriedenheit über das Warten auf eine unmittelbarere Interpretation zum Ausdruck gebracht. Hier schlagen wir eine Eins-zu-eins-Korrespondenz zwischen 1/ und der Varianz der Photonenanzahl N² in einem Schwarzkörper mit gegebenem Volumen und Temperatur vor. Aus einer breiteren Perspektive schlagen wir vor, dass jede atomare Spektrallinie mit einer Linienstrukturkonstante verbunden ist, die die makroskopischen statistischen Informationen über das Photonengas im entsprechenden Würfelraum des Schwarzkörpers bereitstellt. Aus diesem Blickwinkel wird der Ausdruck der Sommerfeldkonstante als ein spezieller Fall betrachtet, der genau mit unseren Ergebnissen übereinstimmt, wenn die Temperatur des Schwarzkörpers der äquivalenten Temperatur der Emissionslinie von T=45 {eV}/k₁ = 0.516\, K und mit der kubischen Größe des Schwarzkörpers L=3.3\, cm entspricht.
Varani et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.