Fall: Ein 48-jähriger Mann entwickelte severe Schmerzen im linken Gesäß und erhöhte C-reaktives Protein nach einer dritten Injektion von plättchenreichem Plasma (PRP) zur proximalen Hamstring-Tendinopathie. Die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomographie-Computertomographie (PET-CT) zeigten ein ischiales Knochenmarködem und kortikale Erosion mit intensivem Aufnahmeverhalten. Zwei CT-gesteuerte Aspirationen waren steril. Eine geschlossene endoskopische Knochenbiopsie ergab Pseudomonas aeruginosa. Die Behandlung mit 5 Wochen intravenösem Ceftazidim gefolgt von 6 Wochen oralen Antibiotika normalisierte die Entzündungsmarker und führte zu nahezu vollständiger radiologischer Resolution nach 5 Monaten, ohne dass eine chirurgische Dekompensation erforderlich war. Schlussfolgerung: Der erste berichtete Fall von PRP-assoziierter ischialer Osteomyelitis hebt die Rolle der minimal-invasiven Becken-Knochen-Biopsie und die Bedeutung der postinjektions Vigilanz hervor.
Epshtein et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.