Die Bodencadmium (Cd)-Verschmutzung stellt eine erhebliche Bedrohung für die Reisproduktion und die Lebensmittelsicherheit dar. Obwohl bekannt ist, dass Kalkzusätze die Cd-Bioverfügbarkeit im Boden reduzieren, bleibt der optimale Wachstumsstadium für die Anwendung unklar. Diese Studie verwendete Topfexperimente mit der Reissorte Wuyouhuazhan als Testmaterial, um die Auswirkungen der Kalkanwendung (Ca(OH)2) während vier kritischen Wachstumsphasen des Reises, nämlich Keimlingsphase (LS), Durchwuchsphase (LT), Ährenschwellungsphase (LB) und Füllungsphase (LF), auf die Cd-Verfügbarkeit, die Bodenbedingungen und die Cd-Akkumulation im Reis zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kalkanwendung in allen Phasen die bodenverfügbare Cd um 53–63 % signifikant reduzierte, hauptsächlich indem die Umwandlung von austauschbarem Cd in stabilere Restformen gefördert wurde. Kalk erhöhte auch die Biomasse in verschiedenen Reisgeweben um 1–153 %, wobei die deutlichsten Effekte bei der Anwendung in der Keimlingsphase beobachtet wurden. Nach der Kalkanwendung in verschiedenen Phasen zeigte die Cd-Konzentration in allen Reisgeweben einen abnehmenden Trend. Im Vergleich zu CK (ohne Kalkanwendung) gingen die Cd-Konzentrationen in Wurzeln um 2–26 %, in Stängeln um 33–80 % und in Körnern um 8–62 % zurück. Unter den Behandlungen war LS am effektivsten bei der Reduzierung der Cd-Werte, während LT, LB und LF progressiv schwächere Reduzierungen aufwiesen. Strukturmodellierungen ergaben, dass der Boden-pH-Wert und die Cd-Konzentrationen in den Stängeln Schlüsselfaktoren sind, die die Cd-Akkumulation in Körnern beeinflussen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Kalkanwendung in der frühen Keimlingsphase am effektivsten ist, um die Cd-Aufnahme durch Reis zu mildern, und bieten eine praktische Strategie für die sichere Reisproduktion in Cd-kontaminierten Böden.
Cui et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.