Zusammenfassung: Yi Ik (李瀷: 1681~1763) erweitert die Vier-Sieben-Theorie über spekulative Diskurse hinaus. Er synthetisiert klassische Ideale von moralischen Emotionen mit ihren alltäglichen Schwankungen und bietet eine empiristische Perspektive auf ihre Realisierung im täglichen Leben. Diese Sichtweise differenziert Seonghos Theorie der Emotionen von Zhu Xis (朱熹: 1130~1200) schematischer Interpretation. Indem er die gängige Annahme herausfordert, dass die Konfuzianer der Joseon-Dynastie Zhu Xi treu folgten, untersucht Seongho die praktischen Implikationen jedes Begriffs, der die Vier Anfänge konstituiert, im Gegensatz zu Zhu Xis Interpretation. Darüber hinaus erweitert er die Bedeutungen der Sieben Emotionen – ein Thema, das Zhu Xi selten ansprach – indem er deren Schnittpunkte und Verflechtungen mit den Vier Anfängen untersucht. Seongho verlagert den Fokus von der textuellen Hermeneutik und metaphysischen Abstraktion auf die gelebte Erfahrung von Emotionen und schlägt vor, dass moralische Emotionen durch direkte Auseinandersetzung mit täglichen emotionalen Realitäten entstehen. Dies bietet einen praktischen Ansatz zur moralischen Kultivierung und überbrückt die Kluft zwischen theoretischen Konzepten und greifbarer Realität.
So-jeong Park (Do,) untersuchte diese Frage.