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Die Existenz eines spezialisierten Imitationsmoduls beim Menschen wird heiß diskutiert. Studien, die auf eine spezifische Imitationsbeeinträchtigung bei Personen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) hindeuten, unterstützen eine modulare Sichtweise. Allerdings können die freiwilligen Imitationsaufgaben, die in diesen Studien verwendet werden (die neben Imitation auch sozio-kognitive Fähigkeiten für eine erfolgreiche Durchführung erfordern), keine Behauptungen über eine spezifische Beeinträchtigung unterstützen. Folglich wurde ein automatisches Imitationsparadigma (eine 'sauberere' Messung der imitativen Fähigkeit) verwendet, um die imitative Fähigkeit von 16 Erwachsenen mit ASD und 16 nicht-autistischen, gematchten Kontrollteilnehmern zu bewerten. Die Teilnehmer führten eine vordefinierte Handbewegung als Reaktion auf beobachtete Handbewegungen aus, die entweder von einer menschlichen oder von einer robotischen Hand ausgeführt wurden. Bei kompatiblen Trials passten Stimulus- und Antwortaktionen zusammen, während bei inkompatiblen Trials die beiden Handlungen nicht übereinstimmten. In Übereinstimmung mit früheren Ergebnissen zeigte die Kontrollgruppe einen automatischen Imitationseffekt: Die Reaktionen bei kompatiblen Trials waren schneller als bei inkompatiblen Trials. Dieser Effekt war größer, wenn die Reaktionen auf menschliche statt auf robotische Handlungen gerichtet waren ('Animacy-Bias'). Die ASD-Gruppe zeigte ebenfalls einen automatischen Imitationseffekt und einen größeren Animacy-Bias als die Kontrollgruppe. Wir diskutieren diese Ergebnisse im Zusammenhang mit der Literatur zur Imitation bei ASD und Theorien der Imitation.
Bird et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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