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Zusammenfassung Ziel: Inhalt und Potenziale des neuen schwedischen nationalen Registers über verordnete und abgegebene Arzneimittel zu beschreiben. Methoden: Das schwedische Arzneimittelregister enthält Informationen über Alter, Geschlecht und eindeutige Kennung des Patienten sowie über den Beruf und die Praxis des Verschreibenden. Informationen über den Arzneimittelverbrauch und die Ausgaben für verordnete Arzneimittel in der gesamten schwedischen Bevölkerung wurden aus den ersten sechs Monaten Juli–Dezember 2005 extrahiert und mit dem gesamten Arzneimittelabsatz im Land, einschließlich rezeptfreier und stationärer Nutzung, verglichen. Ergebnisse: Die gesamte Menge an Arzneimitteln, die in Schweden verkauft wurde, betrug 2.666 Millionen DDD, was 1.608 DDD/1000 Einwohner pro Tag entspricht. Die Gesamtausgaben betrugen 1,6 Milliarden Euro. Die im Register enthaltenen verordneten Arzneimittel machten 84 % des gesamten Verbrauchs und 77 % der Gesamtausgaben aus. Etwa die Hälfte aller Männer und zwei Drittel aller Frauen im Land kauften Arzneimittel. Der Anteil stieg mit dem Alter. Die häufigsten Arzneimittel für die chronische Behandlung waren Diuretika unter Frauen (8,8 % der Bevölkerung) und antithrombotische Mittel unter Männern (7,6 %). Psychotrope Medikamente, Kortikosteroide und Analgetika waren unter Frauen häufiger, während Männer antithrombotische Mittel, Antidiabetika, lipid-senkende Mittel und ACE-Hemmer in größerem Umfang verwendeten. Schlussfolgerungen: Das neue Register liefert wertvolle Daten über die Exposition gegenüber Arzneimitteln und ist nützlich für die Untersuchung von Mustern der Arzneimittelverwendung. Die Möglichkeiten zur Datenverknüpfung mit anderen Gesundheitsregistern bieten aus internationaler Perspektive gute Chancen, Arzneimittel- und Krankheitsassoziationen sowie die Risiken, Nutzen, Wirksamkeit und gesundheitsökonomischen Effekte der Arzneimittelverwendung zu erkunden. Copyright © 2006 John Wiley & Sons, Ltd.
Wettermark et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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