Inmitten der sich verschärfenden globalen Krisen besteht ein dringender Bedarf an Ansätzen, die positive Zukunftsvisionen fördern können. Basierend auf dem Konzept einer Ethik der Möglichkeiten können musikalisch-künstlerische Praktiken als Katalysator für gesellschaftliche Transformationen dienen, indem sie positive Imaginationen schaffen, die eine bewusst ausgewogene Interdependenz innerhalb unserer Ökosysteme anerkennen und fördern. Die Arbeit betont die Notwendigkeit von transdisziplinären, rebellischen Forschungsansätzen zur Verbesserung ökologischer Imaginationen. Ein Bodenmusik-Paradigma wird vorgestellt, das regenerative Ökologie und musikalische Praktiken miteinander verknüpft. Dieses Paradigma basiert auf dem Prinzip der Regeneration, mit dem Ziel, lebensunterstützende Ressourcen durch aktives Engagement aufzubauen. Die Arbeit plädiert für eine immersive, wertschätzende ökologische Forschung als Ansatz zur Verbesserung zukünftiger künstlerischer sowie pädagogischer Umfelder. Durch das Überbrücken disziplinärer Grenzen und das Umarmen offener Prozesse bietet diese Forschung Perspektiven auf die transformative Kraft der Bodenmusik, um das Bewusstsein zu schärfen, gegenwärtige toxische Trajektorien zu verändern und ökologische Imaginationen zu schaffen.
Schmid et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.