Zusammenfassung Die Kombination elektrochemischer (EC) mit fortschrittlichen Oxidationsprozessen (AOPs) hat ein beträchtliches Potenzial in der Wasser- und Abwasserbehandlung gezeigt. Die vorliegende Studie untersuchte die Behandlung von Krankenhausabwässern unter Anwendung der Sono-Fenton-Elektrokoagulation (SF-EC) Methode mit einer doppelt angewendeten (Fe/Fe) Elektrode zur Verbesserung der Entfernung von COD und Nitrat. Bisher haben zahlreiche Studien verschiedene heterogene AOPs eingesetzt, um COD und Nitrat aus Krankenhausabwässern (HWW) zu entfernen. Dennoch wurde die Verwendung integrierter Verfahren auf Basis von SF-EC bisher nicht bewertet. Es wurde untersucht, wie der pH-Wert der Lösung, die Behandlungsdauer, H2O2 und der Strom die Eliminierung von COD und Nitrat beeinflussen. Die Ergebnisse wurden unter Verwendung des central composite design (CCD) optimiert, einer speziellen Eigenschaft der Antwortoberflächenmethodik (RSM). Das quadratische Modell wurde für die Optimierung des SF-EC-Prozesses vorgeschlagen. Die Reduktionen von COD und Nitrat wiesen R2-Werte von 0,99 bzw. 0,99 auf, basierend auf der quadratischen polynomiellen Gleichung. Die Ergebnisse zeigten, dass eine hohe Abscheideeffizienz von 91,25 % für COD und 97,48 % für Nitrat bei einem pH-Wert von 9, einer Behandlungszeit von 50 min, einer H2O2-Konzentration von 20 mg/L und einem Strom von 0,7 Ampere erreicht wurde, während die niedrigste Abscheideeffizienz von 34,32 % für COD und 38,36 % für Nitrat bei pH 3, einer Behandlungszeit von 40 min, einer H2O2-Konzentration von 15 mg/L und einem Strom von 0,6 Ampere erreicht wurde. Der pH-Wert ist ein entscheidender Faktor, neben H2O2, Behandlungszeit und Strom, der die Entfernung von COD und Nitratphosphat direkt beeinflusst. Der Sono-Fenton-Elektrokoagulationsprozess wird als eine praktikable Behandlungsoption für Krankenhausabwässer betrachtet, da er typischerweise positive Ergebnisse erzielt hat.
Endalew et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.