ZUSAMMENFASSUNG Während zahlreiche Studien die Determinanten des Wirtschaftswachstums untersucht haben, bleibt die Forschung über die Auswirkungen von Tourismus und Demokratie auf das Wirtschaftswachstum sowohl in entwickelten als auch in Entwicklungsländern umstritten. Darüber hinaus sind Studien, die die moderierende Rolle der Demokratie in der Beziehung zwischen Tourismus und Wirtschaftswachstum untersuchen, besonders rar. Die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG-8) bis 2030 erfordert ein umfassendes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Tourismus, Demokratie und Wirtschaftswachstum. Dieses Papier schließt diese Lücke, indem es den moderierenden Effekt der Demokratie auf das Nexus von Tourismus und Wirtschaftswachstum in Afrika von 2000 bis 2020 analysiert. Mit der Schätztechnik der panelbereinigten Standardfehler (PCSE) stellt die Studie fest, dass Tourismus das Wirtschaftswachstum fördert. Darüber hinaus moderiert die Demokratie positiv den Einfluss des Tourismus auf das Wirtschaftswachstum in Afrika, wobei der marginale Effekt des Tourismus je nach Demokratieniveau variiert. Dementsprechend gibt es positive Synergien aus der Interaktion zwischen Demokratie und Tourismus, da Tourismus das Wirtschaftswachstum fördert, während die Demokratie den Tourismus ergänzt, um das Wirtschaftswachstum weiter zu fördern. Die Studie diskutiert die politischen Implikationen dieser Ergebnisse und schlägt potenzielle politische Maßnahmen vor.
Dossou et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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