Zusammenfassung Der Artikel untersucht, ob die entlehnte Bestandteile - like in deutschen Adjektiven wie bilderbuchlike ‚märchenhaft‘ und Aschenbrödel - like ‚Aschenputtel-ähnlich‘ als evaluativer oder genauer gesagt als approximativer Marker qualifiziert. Similative Elemente wie like sind eine wichtige Quelle für Approximation. Es wird jedoch argumentiert, dass Ähnlichkeit und Vergleich allein nicht ausreichen, um Approximation zu etablieren. In Bezug auf sowohl die Beziehung zwischen Bewertung und Approximation als auch die Bedeutung des Konzepts der Approximation für die morphologische Theorie im Allgemeinen argumentiert der Artikel, dass es notwendig ist, Approximation eng zu definieren und insbesondere von anderen Formen des Vergleichs in der Wortbildung zu unterscheiden. Zu diesem Zweck werden similative Elemente aus dem Englischen, Französischen und Italienischen, die in der Literatur zuvor als approximative Marker analysiert wurden, untersucht. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass unter den hier angegebenen Bedingungen das deutsche - like nicht als approximativer oder evaluativer Marker betrachtet werden kann.
Barbara Schlücker (Mon,) untersuchte diese Frage.