Ziel und Hintergrund: Die Unfähigkeit eines Zahnes, in seine natürliche Position zu eruptions, wird als Zahnimpaktion bezeichnet und tritt am häufigsten bei den mandibulären dritten Molaren auf. Die chirurgische Extraktion dieser Zähne ist eine der häufigsten zahnärztlichen Behandlungen und wird in der Regel durchgeführt, um Infektionen zu verhindern. Diese Studie zielt darauf ab, die Prävalenz und anatomischen Merkmale der Impaktion der dritten Molaren mithilfe standardisierter radiografischer Klassifikationen bei Erwachsenen in Hail, Saudi-Arabien, zu bewerten. Materialien und Methoden: Ein retrospektives, beobachtendes, querschnittliches Design mit einer Stichprobe von 380 Teilnehmern wurde durchgeführt, wobei nicht verzerrte panoramische Bilder von Teilnehmern über 18 Jahren einbezogen wurden. Nicht verzerrte panoramische Bilder sind solche, die präzise Winkel und Dimensionen ohne die Verzerrung durch Weitwinkelobjektive erhalten. Diejenigen, die die Einschlusskriterien erfüllten, wurden für die Analyse der panoramischen Bilder ausgewählt. Die Daten wurden mit SPSS (Version 29.0) analysiert. Deskriptive Statistiken umfassten Mittelwert, Standardabweichung, absolute Häufigkeiten, Prozentsätze und einen P-Wert von <0,05, was auf statistische Signifikanz hinwies. Ergebnisse: Diese retrospektive querschnittliche Studie wurde in Hail, Saudi-Arabien, durchgeführt. Die Stichprobe bestand aus 380 Teilnehmern, die nahezu gleichmäßig nach Geschlecht verteilt waren, mit 182 Männern (47,9 %) und 198 Frauen (52,1 %). Hinsichtlich der Impaktion der dritten Molaren hatten 128 Teilnehmer (33,7 %) beeinträchtigte dritte Molaren, während die Mehrheit – 252 Teilnehmer (66,3 %) – keine Impaktion aufwiesen. Von den insgesamt analysierten Fällen wiesen 61 Personen Impaktionen im Unterkiefer auf, während nur 27 Fälle im Oberkiefer beobachtet wurden. Darüber hinaus erlebten 42 Personen Impaktionen in beiden Kiefern. Die Analyse der geschlechtsbasierten Verteilung zeigte, dass 63 Männer (34,6 %) und 65 Frauen (32,8 %) beeinträchtigte Molaren hatten, ohne signifikanten statistischen Unterschied in den Impaktionsraten zwischen den beiden Geschlechtern. Fazit: Etwa ein Drittel der Teilnehmer hatte beeinträchtigte dritte Molaren, wobei die höchste Prävalenz in der Altersgruppe von 18–30 Jahren zu verzeichnen war, was die Notwendigkeit einer frühzeitigen Erkennung unterstreicht. Die Studie fand keine signifikanten Geschlechtsunterschiede in den Impaktionsraten (P = 0,171), jedoch waren mandibuläre Impaktionen häufiger als maxilläre.
Elnaem et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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