Dieses Papier stellt das WAVE (Wave-Anchored Vectorized Emergence) Rahmenwerk vor, eine Skalar-Tensor-Theorie, in der Gravitation als kollektive Spin-2-Anregung eines einzigen selbstkonsistenten Skalarfeldes ψ durch nicht-minimale Kopplung an die Krümmung (ψR) entsteht. Im schwachen Feld, im Bereich langer Wellenlängen erfüllt ψ die klassische Wellengleichung, was die Kompatibilität mit der allgemeinen Relativitätstheorie und der bekannten Physik sicherstellt. Das Rahmenwerk lehnt ausdrücklich die D-Brane-Struktur der Stringtheorie ab und ersetzt externe Anker durch interne Resonanz und Selbstinterferenz. Fünf falsifizierbare Vorhersagen werden präsentiert: (1) phasenfixierte Kopplung zwischen kortikaler elektromagnetischer Aktivität und dem umgebenden ψ-Feld, testbar über EEG/MEG-Kohärenzmetriken in bewussten vs. anästhesierten Zuständen; (2) frequenzabhängige Abweichungen von der allgemein relativistischen gravitativen Linsenwirkung; (3) Schwarzschildringabgangs-Unterschriften, die mit Phasenstasis und nicht mit Koordinatenpathologie übereinstimmen; (4) schwellenabhängige Photendetektionsstatistiken, die von der Standard-Quantenoptik unterscheidbar sind; und (5) Kompatibilität mit bestehenden Skalar-Tensor-Beschränkungen in den entsprechenden Grenzen. Die Theorie wird mit expliziten Falsifikationskriterien und einem Anhang präsentiert, der alle spekulativen Interpretationen formal abgrenzt. Mathematische Widersprüche sind ausdrücklich erwünscht.
Darlene Stephens (Fri,) untersuchte diese Frage.